Interview mit Ik-Schülern



Wir haben Sadi und Abdul, zwei Schüler aus Frau Gröners IK-Klasse, über ihren Weg nach und ihren Aufenthalt in Deutschland interviewt.

 

Aus welchen Ländern kommt ihr?

Wir sind aus Syrien hierher gekommen.

 

Wie lange wart ihr unterwegs?

Wir haben zehn bis fünfzehn Tage gebraucht.

 

Mit wem seid ihr hierher gekommen?

Sadi: Ich bin mit meinem Vater, meinem Bruder und meiner Schwester gekommen. Meine Mutter war schon hier in Deutschland.

Abdul: Ich war mit meinen Eltern und meinen drei Schwestern unterwegs.

 

Wie seid ihr hergekommen?

Wir waren hauptsächlich zu Fuß unterwegs.

 

Durch welche Länder seit ihr gereist?

Wir sind zum Beispiel: durch die Türkei, Kroatien, Österreich, Ukraine und Mazedonien gereist.

 

Wie kamst du am Anfang in Deutschland klar?

Es ging, da wir anfangs einen Dolmetscher hatten.

 

Hast du dich schnell in Deutschland eingelebt?

Wir konnten uns nach drei Monaten halbwegs verständigen.

 

Gibt es große Unterschiede zwischen der GSB und eurer alten Schule?

Sie war ähnlich groß, aber nicht so modern. Zudem gab es keine Cafeteria.

 

Gibt es große Unterschiede, was das Wohnen in beiden Ländern angeht?

Es gab nur wenig Wasser, wenig Essen und kein Licht. Inzwischen ist das Haus schon eingestürzt.

 

Welche Hobbys habt ihr? Habt ihr Neue gefunden?

Sadi: Bis vor dem Krieg bin ich oft schwimmen gegangen. In Deutschland spiele ich Fußball.

Abdul: Bis vor dem Krieg bin ich auch oft schwimmen gegangen.

 

Wie gern mögt ihr das deutsche Essen?

Wir essen gern deutsches Essen, aber trotzdem ist Pizza unser Lieblingsessen.

 

Habt ihr vor irgendwann zurückzukehren, falls es politisch möglich ist?

Wir würden vorerst gerne in Deutschland bleiben.

 

von Enrico Latona und Tristan Born, Schülerzeitungskurs WPU,(Frau Cramer im November 2016)