Interview Herr Schneider (Päd. Leiter):

Viel erlebt in 39 Jahren an unserer Schule

Wie viele Jahre sind Sie schon an unserer Schule?

Herr Schneider: Seit 39 Jahren.

 

Gab es Zeiten in denen es Ihnen schwerfiel, Ihrer Arbeit nachzugehen?

Herr Schneider: Nein, ich hatte immer viel Spaß an meiner Arbeit.

 

Kamen Sie immer gut mit allen Schülern zurecht?

Herr Schneider: Mit 98% immer. Allerdings gibt es immer mal Ausnahmen, was aber auch völlig normal ist. Der Fehler, den viele Lehrer machen ist, dass sie nur die schlechten Schüler im Gedächtnis behalten, weshalb sie eine negative Sicht auf Ihren Job haben. So versuche ich, nicht zu sein.

 

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Lehrer zu werden?

Herr Schneider: Mein Opa hat mich dazu motiviert, da er auch Lehrer war.

 

Aus welchen Gründen sind Sie so lange an unserer Schule geblieben?

Herr Schneider: Ich wollte die GSB weiterbringen, bzw. habe mich immer dafür eingesetzt, dass ein Gymnasium nach Battenberg kommt, da ich selber erfahren habe, wie es ist, jeden Morgen nach Frankenberg an die Edertal-Schule fahren zu müssen, um sein Gymnasium abschließen zu können.

 

Was bedeutet Ihnen unsere Schule?

Herr Schneider: Sehr viel, da ich auch schon sehr lange hier bin und da die GSB eine weitere Bildungsmöglichkeit für das obere Edertal darstellt.

 

Wie haben Sie den Umbau miterlebt?

Herr Schneider: Es war sehr kompliziert, denn 7 Jahre lang gab es an der Schule diverse Einschränkungen, wie zum Beispiel wenn eine Treppe gemacht wurde, dass die Schüler und Lehrer eine Treppe nutzen mussten. Das war nur ein Beispiel von vielen.

 

Sie sind ja für die Naturschutz AG zuständig. Wie kam es zu dem großen Interesse und seit wann gibt es den Kurs?

Herr Schneider: Ich habe mich durch meinen Opa sehr für die Natur interessiert. Mein damaliger Biologie Lehrer hat das Interesse dann erweitert. Den Kurs gibt es schon seit ich hier an dieser Schule bin und ich werde ihn auch nach meinem Abgang von dieser Schule weitermachen.

 

Was war ein lustiges Ereignis, während Ihrer langen Zeit an dieser Schule?

Herr Schneider: Es ist noch gar nicht so lang her. Es kamen 2 Schülerinnen in das Geschäftszimmer und da mein Büro direkt daneben ist, bekomme ich alles mit. Sie fragten nach einem Herr Schneider. Die Sekretärin wollte mich holen, jedoch sagten sie dann: ,,Den jungen Herrn Schneider, nicht den alten!´´

 

Was nehmen Sie sich für den ``Ruhestand`` vor?

Herr Schneider: Ich möchte viel reisen, das Nordkap steht schon als nächstes Reiseziel fest. Des Weiteren möchte ich mehr Zeit in die Naturbeobachtungen investieren, aber am Wichtigsten ist es, dass ich jetzt mehr Zeit für meine 4 Enkelkinder habe.

 

Das Interview mit Herrn Schneider haben wir am 16. Januar im Auftrag der Schülerzeitung, WPU-Kurs, Jg. 9, Frau Cramer, geführt.

 

Interviewer und Verfasser des Artikels: Enrico Latona (Klasse:G9a); Tristan Born (Klasse:G9c)