Interview mit unserer Hausmeisterin Frau Fleck


Müllprobleme, verschmutzte Toiletten und verriegelte Türen, aber auch viele schöne Momente, gehören zum beruflichen Alltag unserer Hausmeisterin. Frau Fleck. Damit wir ihren Alltag nachvollziehen können,  hat Frau Fleck uns einen kleinen Einblick in ihren Alltag gegeben.

Unsere Hausmeisterinnen: Trotz allem Stress immer Zeit für ein kurzes Gespräch! Danke dafür!
Unsere Hausmeisterinnen: Trotz allem Stress immer Zeit für ein kurzes Gespräch! Danke dafür!

Frau Fleck im Interview


 

Schülerzeitung: „Wie finden Sie es, dass die Schüler keine Plätze im Schulgebäude mehr haben, um gelieferte Mahlzeiten zu verzehren?“

Frau Fleck: „Berechtigt, da es draußen genügend Sitzmöglichkeiten gibt und wenn Schüler sich nicht an die Regeln halten, müssen sie mit den Konsequenzen leben.“

Schülerzeitung: „Glauben Sie, dass es Unterschiede zwischen den Klassen gibt?“

Frau Fleck: „ Ja, ich denke die Kleineren sind noch besser. Aber je älter die Schüler werden, desto schlimmer werden sie auch.“

Schülerzeitung: „ Was würden Sie  von einer Liste halten, in die sich Klassen eintragen müssen, die dort gegessen haben?“

Frau Fleck: „ Perfekt, so würde es eine bessere Übersicht geben!“

Schülerzeitung: „ Haben Sie noch andere Lösungsvorschläge?

Frau Fleck: „ Die Schüler sollten sich gegenseitig kontrollieren. Es sollte mehr Pausenaufsichten geben, die im und um das Gebäude aufpassen. Oder man sollte auf die Tüten, Durstlöscher, etc. Name und Klasse drauf schreiben, dass man nachvollziehen kann, wem der Müll gehört. Außerdem sollten die Klassensprecher das Problem in den Klassen ansprechen.“

Schülerzeitung: „ Haben Sie noch andere Sorgen, die die Schule betreffen?“

 Frau Fleck: „ Ich persönlich finde, dass das Maß voll ist. Nach den Herbstferien ist es zwar wieder erlaubt, im Schulgebäude zu essen, aber ich denke auch, dass es nicht die Aufgabe eines Hausmeisters ist, sich mit versperrten Außentüren oder mutwillig verstopften Toiletten auseinandersetzen zu müssen. Die Brandschutztüren im Gebäude sind auch ein großes Problem, da die Magneten, meist durch unnötige Spielereien an den Schaltern, schnell kaputt gehen und ausgewechselt werden müssen. Dabei kostet alleine die Anfahrt der Firma 280€.“

 Schülerzeitung: „Danke für Ihre Zeit und Ihren großen Aufwand, dieses Problem zu lösen.“

Frau Fleck: „Kein Problem, ich hoffe, dass ihr nun hoffentlich mehr Verständnis für meine Arbeit habt und sie zu schätzen wisst.“

Sophie Glade & Leandro Schmitt, Klasse G10a, Artikel im Rahmen der Schülerzeitung, Jg. 10 (Kursleitung, Frau Cramer), im November 2016

 Vielen herzlichen Dank an Frau Fleck für das Interview!